Wir entwarfen mit dem Webauftritt Kroatien.Reisen einen wunderbaren Namen und suchen Inhalte. Zwar guter Hoffnung verlaufen unsere Bemühungen noch im Sande. Auf den Messen fanden sich kaum Gesprächspartner zu Kroatien. Anfragen für eine Kroatien-Pressereise werden weniger gutgeheissen, weil bisher noch unüblich, und die Tourismusverantwortlichen waren daran scheinbar persönlich kaum interessiert.
Hinsichtlich dessen, dass wir gerne reisen und gleichzeitig über ein knappes Budget verfügen, planten wir sorgfältig unsere nächste Operation.
„Erst einmal ab nach Zagreb“, um dort Gespräche zu suchen und anschliessend das nahegelegene Zagorje zu befahren, kristallisierte sich diese Operation schliesslich heraus.
In dieser Region hoffen wir auf Touristiker, vielleicht einen Gastronom, einen Politiker, einen Hotelier oder eine Privatperson, auf jemanden, der unsere Initiative unterstützt. Das Geld für eine ordentliche Unterkunft fehlt. Die Einstellung, „wir machen das für uns“ stimmt bedingt. Ja, das tun wir bestimmt auch, nur damit verdienen wir kein Geld. Warum sollen wir investieren und andere sofort profitieren?
„Nun denn,“ auf die nächsten Reisen bin ich gespannt. Sie bescheren immer wieder Eindrücke en mass. Bisher unternahm ich zwei Reisen nach Kroatien.
Im April 2019 war die Region Zagorje an der Reihe. Ich konnte günstig in einer Pension unterkommen und die Gegend erkunden. Wertvolle Begegnungen ergaben sich in Zagreb, vor allem der Einblick in die Arbeit der Reiseleiter. Das Interesse der offiziellen Touristiker entsprach den Erwartungen, eben wenig Engagement und etwas zu viel Arroganz.
Im Oktober 2019 konnte ich an einer Motorjachtreise auf der „MS Vita“ teilnehmen. Dabei erkundigte ich die Kvarner Bucht mit Zadar, Opatija, Rijeka und den vier Inseln. Ein Dank an „Schmetterling“ und „ID Riva“, die mir einen günstigen Reisepreis ermöglichten.
Seit 2014 stationierte der RDA neben seinen jährlichen Workshops in Köln für die Süddeutschen, Schweizer und Österreicher einen Workshop in Friedrichshafen. Dort können Busreiseunternehmer und Touristiker ausgiebig Ideen für Gruppenreisen gewinnen. Praktisch alle Destinationen, die per Bus erreichbar sind, stehen für Gespräche ohne Terminvereinbarung bereit.
Die komprimierten Stände bieten oft wenig Platz. Uns überraschte dort ein Aussteller aus Pakistan, welcher wahrscheinlich eine günstige Gelegenheit nutzte, um Touristiker zu treffen. Eine spezielle Parfümerie zog mich ebenfalls in ihren Bann, sowie ein Lebkuchenhersteller. Wir fühlten uns in einer Vielzahl guter Gespräche wohl und konnten dabei zudem Spezialisten auf unsere neuen Webseiten zu Nord Mazedonien und Bosnien aufmerksam machen.
Dies war 2019, an unserem zweiter Besuch. Sicherlich werden weitere Besuche folgen. Von der Atmosphäre her erlebten wie sie als eine sehr schöne Messe.
Während der ITB-Berlin findet in der „Arena Berlin“ eine Reisemesse statt, an welcher vor allem Startups teilnehmen. Wir besuchten die Messe. Sie ist eine tolle Alternative, um mit Ausstellern diskutieren zu können. Die Ausstellerpreise sollten moderat sein, sodass wir uns eine regelmässige Teilnahme überlegen.
Auf der Messe konnten wir zahlreiche konstruktive Gespräche führen.
Von der S-Bahn-Station Treptower Park sind es 8 Minuten zu Fuss.
Wir präsentieren hier einige Eindrücke von der Messe;
ITB Berlin, die Leitmesse für Tourismus
Die ganze Welt der Touristik blickt im März nach Berlin. Jährlich feiern wir dort den Internationalen Frauentag mit unseren Branchenkollegen aus der GUS und treffen Aussteller und Fachbesucher aus aller Welt. Zu meiner ersten Reise erklärte man mir, „dort kannst du Kontakte knüpfen.“ Heute ist es mehr ein sich Begrüßen und einander Sehen. Anfragen auf der ITB, so scheint mir, landen in einer riesigen Lostrommel. Die Touristiker sind nicht mehr an Kontakte ohne feste Buchungen interessiert.
Heute entpuppt sie sich für mich als Journalisten als beste Messe im Tourismus. Nirgendwo anders finden so viele Pressekonferenzen auf Deutsch oder Englisch statt. Ich tausche mich mit Journalisten aus, erlebe Inspiration, erfahre von neuen Studien und Büchern. Jedoch enttäuschen einige Aussteller, mit ihnen finden kaum noch konstruktive Gespräche statt. Die Fachmesse degenerierte hier und da leider auch in Richtung Meeting-Plattform; Grüppchenbildung und „sehen und gesehen werden“, ohne sich wirklich austauschen zu wollen. Einige Aussteller mussten wir daher schon abmahnen.
Auch die Publikumstage sollten eine Idee mutiger angegangen werden; Aussteller sollten an diesen Tagen ihre Stände mit keinen unbedarften Praktikanten besetzen lassen. Manche Aussteller sollten sich wieder Ergebenheit gegenüber den Reisenden und respektvolleren Umgang mit engagierten Touristikern zugestehen.
Wir nutzen immerzu alle fünf Messetage an der ITB und schätzen es, dass es diese Leitmesse in Berlin gibt. Denn die Berliner Mentalität verkündet sympathische, kontaktfreudige Züge und verleiht der Messe das „i Tüpfelchen“. ITB- Berlin – grösste Fach- und Publikumsmesse in Europa
Hier einige Bilder;
ITB 2023
Nach drei Jahren Pause öffnete die ITB wieder ihre Toren, diesmal als reine Business-Messe. Für die meisten Aussteller ist das Publikum dort interessant, doch manche Ländervertreter wären gern länger auf der Messe, und viele Berliner vermissten die drei Jahre über die Publikumsmesse.
Folgen werden noch viele Beiträge. Doch vor allem bleibt mir die Erinnerung eines großartigen Anlasses, worauf ich internationale Aussteller antreffen konnte. Erneut vermochte ich unzählige Impressionen auf der Messe einzufangen und führte tolle Gespräche.
Erneut traf sich die Welt 2024 auf der ITB Berlin. Ein wunderbarer Ort der Begegnung ist sie. Zum ersten Mal konnte ich an der prachtvollen Eröffnung des Gastland Oman teilnehmen.
Für mich ergibt die ITB immer einen Anlass, mich für Frieden und gegen Ausgrenzung einzusetzen. Das stellt sich für geschäftige Aussteller als Spagat heraus.
Ich habe im Nachgang folgende Presseinformation an die drei wichtigen Tageszeitungen in Berlin (Morgenpost, Berliner Kurier und Tagesspiegel) verschickt.
Es ist immer wieder schön, Freunde aus der ganzen Welt zu treffen und sich über Länder zu informieren. Heute ist die Messe eine Konferenz. Die Stände sind immer noch schön, nur die klassische Information geht unter. Termine machen, Besprechungen führen, das frühere Schlendern, die schönen Geschenke, die Gastfreundschaft oft passe.
Nachdem ich mich letzten Jahren für den Frieden eingesetzt habe, setzte ich diesmal den Schwerpunkt auf Afrika und Technik. Erstmals habe ich die Pressekonferenzen der ITB besucht. Es sind Präsentationen, kritische Frage nicht willkommen.
Viele Besucher informieren sich gerne beim Kongressteil der ITB. Das Motto für 2025 lautet: The Power of Transition Lives Here. Doch weshalb kostet gerade der thematische Workshop separat?
Messen haben es schwierig, die ITB geht den Weg einer Businesskonferenz und startet mit The Americas einen Ableger in Guadalajara.
Im Jahr 2026 gehe ich neue Wege. Ich möchte Peaceland als Gastland nach Berlin lotsen und werde weniger auf der Messe vertreten sein als mit den Berlinern über die ITB zu sprechen.
Inzwischen hat sich mein Fokus gewandelt: Verfolgt habe ich den Weg konsequent weiter und bin heute primär als Friedensaktivist unterwegs. Der Tourismus steht an einem Wendepunkt; ich habe mich gedanklich intensiv über seine Zukunft auseinandergesetzt. Meine aktuellen Impulse dazu findet Ihr unter anderem in meinem neuen Beitrag auf Angolareisen.
Die Ausgrenzung in der Welt nimmt leider weiterhin zu, was das Herzstück des Tourismus, die echte Gastfreundschaft und Begegnung, schwer belastet. Trotz aller Herausforderungen bleibt die ITB eine Insel, worauf „die Welt zusammenfindet“. Genau diesen Dialog möchte ich fördern und die Messe weiterhin als Plattform zur Verständigung nutzen.
In nächster Zeit werden weitere Beiträge auf meinen vielen Webseiten folgen, die den Tourismus aus dieser neuen, friedenspolitischen Perspektive beleuchten. Dies trotz einer gewissen Arroganz und Ignoranz einiger Aussteller.
Tourismus ist Friedensarbeit. Indem wir zuhören und einander begegnen, lebt Frieden und Menschlichkeit auf.
World Economic Forum, Davos, ein Feigenblatt der Wirtschaft
Jährlich treffen sich in Davos die Mächtigen der Wirtschaft und Politik. Davos, malerisch in den Schweizer Alpen eingebettet. Hermetisch abgeschirmt werden sie im Tagungshotel. Nur wenig über die Diskussionen tritt nach außen. Für die Öffentlichkeit wird hingegen ein „Open WEF“ veranstaltet: Oberflächliches Geplänkel ohne kritische Diskussionen. Die Zivilgesellschaft scheint kapituliert zu haben und trägt dafür die hohen Sicherheitskosten.
Für uns ist Davos dennoch immer eine Reise Wert. Viele Firmen und Ländervertretungen nutzen die Gelegenheit sich zu präsentieren. Hierfür werden Läden geleert, und ein Pavillon entsteht. Jedes Mal gern nehmen wir an der „Caspian Week“ und am „Roscongress“ teil, welche die Reisedestinationen unseres Reiseveranstalters GUSReisen präsentieren. Zudem birgt das WEF eine prima Gelegenheit zu spontanen Treffen mit Politikern und selbstverständlich einen netten Wintertag in den Schweizer Bergen.
Daher steht das WEF weiterhin in unserer Agenda; obwohl uns einige Veranstalter frustrieren. Für viele Schweizer zählt hier vornehmlich das Geld, Kritik daran ist kaum vernehmbar. Dass Wirtschaft und Politik während den Vorträgen kaum kritisiert werden, erzeugt den Eindruck einer Art „Kuschelveranstaltung“. Wirklich beeindruckt hat uns Greta Thunberg, damit ihre bescheidene Reise und Übernachtung auf der Schatzalp ansprechend. „Eine solche Generation gibt uns Hoffnung.“ offizielle Webseite vom WEF
2024 haben wir wieder das WEF in Davos besucht; traumhaftes Wetter, internationales Flair inmitten der herrlichen Alpenkulisse. Auf der Promenade haben wir einige Pavillons besucht, nicht wenige haben mich trotz Presseausweis nicht empfangen mögen. Mit meiner Gitarre habe ich im „Ukraine Pavillon“ die deutsche Version von “How many Roads” gesungen, am Durchgang zum WEF weitere Lieder.
Zwei Mönche haben Einladungen für eine Abendveranstaltung mit Freimaurer-Symbolen verteilt. Überhaupt kommt mir ein beachtlicher Teil des WEF wie eine Sekte vor. Früher konnte in den Länderpavillons noch über Tourismus gesprochen werden, heute sind dort meistens nur noch offizielle WEF Teilnehmer Willkommen.
Die Polizei hat mir zugestanden, dass Meinungsfreiheit ein hohes Gut ist und nichts gegen meine Auftritte machen können. „Ob sie mich gern kontrolliert haben?“ Der Sicherheitsaufwand dort ist immens. „Für uns Steuerzahler eine lohnenswerte Investition? All das, weil schweizerische Politiker entscheidende und ausgewählte Persönlichkeiten aus aller Welt treffen?“
Sehe ich Richtung Black Rock die schwarzen Limousinen auf der Promenade wie zu einer Beerdigung schleichen, so empfinde ich das WEF als grotesk.
Das World Economic Forum (WEF) in Davos – ein Ort, an dem sich die Mächtigen der Welt versammeln … Doch als Besucher merkt man bald: von Offenheit und Transparenz kaum eine Spur.
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2025, war Davos wieder von schwarzen Limousinen gesäumt. Männer und Frauen makellos gekleidet, huschten über die Promenade, nur für sie die Pavillons geöffnet. Früher boten die Pavillons Einsichten in Tourismusprojekte.
Man kann sich des Eindrucks nicht verwehren, dass das WEF zu einer Art Trauerspiel wird – verschlossen, distanziert, exklusiv.
CMT – die größte touristische Publikumsmesse
Letztes Jahr sind wir einen Tag auf der CMT gewesen, 2019 zwei Tage, zu wenig Zeit für unser Vorhaben. Mittlerweile vermittelt die Messe eine hervorragende Pressearbeit, auch zunehmend Fremdenverkehrsämter entdecken Stuttgart. Zudem dürfte sie zugunsten von Ferien die beste Messe in Deutschland sein.
„Schweiz Tourismus“ zeigt, dass auch „tendenzielle Ignoranten“ und „Greenhorns“ auf der Messe beschäftigt sind. Ich glaube, noch nie zuvor eine solch schlechte Pressekonferenz wie dort erlebt zu haben. Langweilige Präsentationen, keinerlei Fragen, Journalisten versucht man mit „Käse“ abzuspeisen. Den politisch Verantwortlichen scheint dies ziemlich egal zu sein.
Ich habe über die touristische Vermarktungsorganisation „Schweiz Tourismus“ etliche Tourismusdienstleister klagen hören. Gewisse Handlungen oder besser, ständige Enthaltungen der entsprechend Verantwortlichen rechtfertigen solche Verstimmungen von Tourismusdienstleistern.
Andererseits liegen auch sehr oft professionelle Ergebnisse vor, das Pressezentrum selbst ist überdies hervorragend. Wir planen, unsere Aktivität auf der CMT auszubauen. Vielleicht gibt es noch einen Livestream dazu. Webseite der CMT Stuttgart
Immer wieder gern gehen wir auf die CMT. Von der Messe 2023 zeige ich hier ein paar zusätzliche Bilder. In diesem Jahr haben wir rege an ihren Presseanlässen teilgenommen und über interessante Themen diskutiert. Dadurch sind mehrere Beiträge entstanden. Auch vermehrt an Fachbesuchern orientiert sich die CMT.
Mit dem Versuch, zu individuellen Pressereisen eingeladen zu werden, bin ich hingegen gescheitert. Oft haben an den Messeständen die hierfür Verantwortlichen gefehlt. Es ergeben sich hierzu aber bestimmt noch Möglichkeiten.
Für mich eine wichtige Messe, ist sie, die CMT in Stuttgart, welche als größte Publikumsmesse für Tourismus gilt. Neben dutzenden Ständen mit Ausstellern finden der Tourismustag für Baden-Württemberg sowie viele Pressekonferenzen im Kongresszentrum statt.
Wir haben reichlich gute Gespräche geführt und teils wunderbares Beisammensein genießen können, insbesondere mit Vertretern der Region Trentino. Unsere Arbeit haben wir angesichts der künstlichen Intelligenz darlegen können. Hinsichtlich unserer Webseiten werden sich Zugriffszahlen ändern, da ich die „Reisende KI“ verwenden werde, welche die Inhalte zusammenstellt. Doch braucht es auch uns, um auf Webseiten Inhalte zu platzieren.
Die CMT, die wichtigste Publikumsmesse für Tourismus und Freizeit, begeistert auch 2025 mit einer Fülle an Angeboten, die zum Träumen einladen. Doch eine Frage bleibt: Wo sind die jungen Leute und die internationale Vielfalt?
Tourismus lebt von Begegnungen und der Faszination für das Fremde. Umso bedauerlicher ist es, dass die Messe scheinbar vor allem die ältere Generation anzieht. Dabei steckt in jedem Stand, jedem Reiseziel und jeder Vision die Einladung, die Welt mit neuen Augen zu sehen – ein Erlebnis, das Generationen und Kulturen verbinden könnte.
Vielleicht liegt hier die Aufgabe für kommende Jahre: Noch mehr junge Menschen und internationale Gäste zu inspirieren, sich von der Magie des Reisens mitreißen zu lassen. Denn eine Messe wie die CMT sollte nicht nur eine Bühne für Träume sein, sondern auch für Vielfalt.
Grenzenlos – unsere Lieblingsmesse
Die Macher der Ferienmesse St. Gallen engagieren sich für den Fortbestand der Messe und haben ein neues Konzept mit „Grenzenlos“ entwickelt. Viele Vorführungen, hübsche Dekorationen und ausgiebig Platz für Besucher wie Aussteller. Für uns ist sie immer die aller-schönste Ferienmesse der Schweiz, denn auch das kulinarische Angebot und die zahlreich humorvollen Anbieter aus Österreich machen den Höhepunkt der Messesaison aus. Ein Tag genügt, um einen kompletten Einblick der Messe zu gewinnen.
St. Gallen haben wir bis zuletzt die Treue als Kleinreiseveranstalter gehalten, bis es für uns nicht mehr finanzierbar gewesen ist. Als Reisejournalisten planen wir bezüglich unserer aktuellen Situation immer unmittelbar Termine ein.
Für alle Interessenten: Hier geht’s zur Webseite von Grenzenlos
Einige Bilder aus „Grenzenlos“;
FESPO – die grösste Ferienmesse der Schweiz
Alljährlich findet mit der FESPO die grösste Ferienmesse der Schweiz in Zürich statt. Wir besuchen diese immer gerne. Turnusgemäß nutzen diese Gelegenheit Veranstalter aus Deutschland, um den Schweizer Markt kennenzulernen. Hier treffen wir vor allem unsere Branchenkollegen. Anhand des jeweiligen Gastlandes wissen wir, wer im aktuellen Jahr an der FESPO den Schwerpunkt legt. Wir stellen leider öfters fest, dass dessen Strategie, den Schweizer Markt zu bearbeiten und zu beleben, mit seinem Jahr als Gastland endet.
Die Organisatoren der FESPO verfahren äußerst professionell. Obwohl sie ein bisschen unter dem Diktat der „Messe Zürich“ leiden, was besonders die gastronomische Vielfalt einschränkt. Für Journalisten wird vor ihrer Eröffnung ein Presserundgang organisiert. Dort können allen Ausstellern Fragen gestellt werden.
Eine ganze Halle ist beispielsweise allein für die Golfmesse reserviert. Nachfolgend Einblicke zur FESPO 2019;
Nach dreijähriger Pause hat die FESPO 2023 ihre Türen geöffnet. Die Reiselust ist hoch, die Messe gut eingebucht und besucht. Wieder hat ein informativer Messerundgang für Journalisten stattgefunden. Adrian Erni, der Pressesprecher, der Messe hat geschickte Fragen gestellt, der Messeleiter Stephan Amstad mit gründlichem Hintergrundwissen beigetragen. Gerne habe ich die mir vertrauten Gesichter begrüsst.
Die FESPO habe ich kurz nach dem Rundgang verlassen müssen, da zuhause noch Nacharbeit der Messen vom Januar 2023 liegt.
Dennoch, zwei Beiträge entstehen nun zu den Ausstellern der FESPO 2023; einmal „Slowenien hinsichtlich Golf“, zweitens ein Reiseprogramm zu Simbabwe.
Ich werde die FESPO 2026 gerne wieder besuchen, und vielleicht gelingt es mir, über die Zukunft des Reisetourismus Diskussionen zu führen. Dieses Jahr plane ich, meine Schweizreisen konzeptionell zu überdenken und mit mehr Inhalten zu füllen.
DieFESPOin Zürich hat auch 2026 ihren Status als wichtigster Treffpunkt für Reisebegeisterte untermauert. In den Messehallen ist die Reiselust förmlich greifbar gewesen. Besonders die Themen Kreuzfahrten und Afrika sind in diesem Jahr überragend stark vertreten gewesen. Mit über 600 Vorträgen hat die Messe ein Informationsprogramm geboten, das kaum Wünsche offen gelassen hat.
Politische Akzente und neue Projekte
Neben der reinen Urlaubsplanung hat mir die Messe Raum für Gespräche geboten. Ein Schwerpunkt meiner Besuche ist der Austausch mit deutschen Vertretern gewesen, um mich für ein stärkeres Engagement hinsichtlich des DeutschlandTicket im grenzüberschreitenden Verkehr einzusetzen.
Als besonderes Highlight hat sich die Vorstellung des Projekts Peaceland.berlin erwiesen. Gemeinsam mit Vertretern aus Uganda und Moldawien habe ich dieses spannende Vorhaben, das auch auf der ITB in Berlin im Fokus stehen wird, präsentiert. Es zeigt eindrücklich, wie Tourismus als Brückenbauer fungieren kann. Moldawiens Reisemarkt-Delegation hat sich dem gegenüber allerdings ablehnend gezeigt, denn diese hat in Zürich darauf abgezielt, Geschäfte zu machen.
Medien, Lounge-Feeling und Fachvorträge
Die Medienpräsenz ist 2026 gewohnt hoch, wenn auch mit unterschiedlichen Ansätzen:
Ein grosszügiger Café-Bereich dominiert die Szenerie, welche jedoch überraschenderweise auf die Präsenz von Journalisten vor Ort verzichtet.
Das TravelMagazin hingegen punktet mit einer einladenden Lounge und spannenden Vortragsreihen, eine perfekte Plattform für vertiefende Diskussionen.
Inspiration von Botswana bis Montenegro
Ich habe die Chance genutzt, in verschiedene Reisewelten der Präsentationen einzutauchen. Besonders inspirierend sind die Vorträge zu Botswana(Africa Design Travel) sowie die Einblicke in Destinationen wie Mauretanien gewesen. Auch die klassischen Veranstalter haben wertvolle Inputs gesetzt: Bei Hotelplan haben aufstrebende Ziele wie Montenegro und Bulgarien im Vordergrund gestanden.
Ein Wermutstropfen bleibt jedoch: Trotz global wachsender Bedeutung fristet der Gesundheitstourismus weiterhin ein Schattendasein auf der Messe. Hier fehlen leider kompetente Ansprechpartner, um dieses wichtige Feld adäquat abzubilden.
Fazit
Die FESPO 2026 ist eine rundum gelungene Messe gewesen. Einmal mehr hat sie bewiesen, dass der persönliche Austausch und die professionelle Beratung durch nichts zu ersetzen sind. Wer Inspirationen für Ferien in der Schweiz sucht, sollte nach Zürich kommen.
Slowenien das unbekannte Alpenland
Ich plante mit Unterstützung von „Slowenien Tourismus“ nach Ljubljana zu reisen, die entsprechenden Bitten wurde vorerst abgelehnt. Weil Slowenien intensiv in den touristischen Auftritt auf der „ITB Berlin“ investiert hatte, erstrebte ich für das kommende Jahr eigene Erfahrungen in den Webauftritt einfliessen zu lassen. Zur Vorbereitung setzte ich ca. vier Wochen vorher Couchsurfing ein und fand sogar eine Übernachtungsgelegenheit, übrigens zum ersten Mal.
Ich sollte in Kranj aussteigen, den Bus nach Skoja Loka nehmen. Der öffentliche Verkehr in Slowenien lässt bezüglich Verbesserungspotential „viel Luft nach oben“. Oft musste ich an den Busstationen warten. Die Busse waren zwar pünktlich deren Verbindungen aber nicht abgestimmt. Von der Bahn werden schöne Züge parat gestellt, sie fahren aber selten.
Auf meiner Reise besuchte ich bildhübsche Plätze. Es war Winter und somit mit wenigen Touristen zu rechnen. Mit Igor Fabjan traf ich einen Reisejournalisten, und wir verständigten uns über den Austausch von Inhalten. Die Webseite Slowenien.Reisen konnte ich schliesslich dadurch ausbauen.
Dennoch, ein schaler Nachgeschmack bleibt, denn Unterstützung kam lediglich von Privatpersonen, die touristischen Leistungsträger halfen kaum weiter.
Richtig bloggen – Tipps von einem WordPress Meetup
Wir haben beim Meetup der WordPress-Gruppe einen guten Vortrag zum Thema Bloggen gehört und einige Anregungen mitgenommen.
Bloggen ist auch Journalismus, kostet nichts, weil wir Internet haben.
Verbreitung kann rasch viral werden, Netzwerken ist wichtig.
Beim Blog kann die kleinste Einheit (z.B. Überschrift) geteilt werden.
Eine WordPress-Seite ist ein prima Ankerpunkt.
Lange durchhalten, Regelmässigkeit, keine Perfektion
Nicht sofort auf das Geld schielen, doch Ziele festlegen.
Kurz zuvor haben wir auf dem „Swiss Digital“ einen Reisevertreter gefragt, ob denn unsere Webseiten eher Blogs oder Webseiten ausmachen. Die Frage konnte er nicht beantwortet. Wir bauen hauptsächlich Informationsplattformen mit vielen Links.
Die EU hat nun einige Gesetze herausgebracht, die das Bloggen erschweren und das Urheberrecht (unserer Meinung nach) zu stark betonen. Eine Linksetzung soll strafbar sein? Was bedeutet ein Urheberrecht, als Liedermacher? Basieren meine Lieder doch auf Erfahrungen mit anderen Menschen, und oft wird mir für eine bessere Wortwahl geholfen.
Sprechen wir doch lieber von Gemeinschaftsprojekt und vom Wissen-teilen, als uns mit Rechten zu blockieren.
Wir betonen hier, dass wir stets Privatsphäre hochhalten und Inhalte selbst gestalten. Danke für den Vortrag am Meetup, wir wünschen uns Mut zum Bloggen und sind gespannt, wie die Entwicklung “many to 1” weiterhin verläuft.