Neue Domain Endungen vor Durchbruch?

Wahrscheinlich dauert es noch lange, bis neue Domainendungen den Alltag mitbestimmen. Die Kunden sind mit Länderdomains ch, at, de oder mit com oder org vertraut. Die Tourismusbranche hingegen führte bald die Endung .travel ein, welche vor allem von Länderorganisationen gerne genutzt werden. Jedoch suchen Kunden mit einer der geläufigen Suchmaschinen, was sie zu den deren anknüpfenden Webseiten führt. Mittlerweile verfügen die Domainnamen über eine immens hohe Anzahl neuer Endungen, doch wie setzen sie sich durch?

Jonas, ein Domainhändler meint dazu: “Irgendwann sind die neuen Namen allgegenwärtig. Dann sind alle guten Namen weg, denn einen Domainnamen gibt es nur einmal.” Laut dem Webdesigner Kurt können viele Kunden mit neuen Endungen nichts anfangen, sie kennen nur die gebräuchlichen Länderdomains. Lassen wir noch die Designerin Sonja zitieren “das Logo kann gleichzeitig den Domainnamen widerspiegeln, – das wäre doch toll, z.B. „Casanova.Bar”.

Für den Kunden wird es einfacher. Er kann sich den Namen leichter merken. Der Firmenname gewinnt an Bedeutung, weil die Endung mehr aussagt als ein Land. Auch länderübergreifende Angebote sind leichter fassbar. Anfangs sollte mindestens zwei Jahre auf die alte Adresse umgeleitet werden. Die neuen Domainnamen sind schneller erklärt, ohne störenden Bindestrich und ohne Punkt mit Länderkürzel, welches mit der Marke „nichts am Hut hat“.

Für einfache Begriffe gibt es zahlreiche neue Endungen. Sie werden selten verwendet, wobei gerade für die deutschsprachige Touristik Endungen wie .reisen, .reise, online, center genial wären. Langsam sickern sie immerhin in den Markt ein. Google, Edeka, UBS, ABB und andere Konzerne treten damit irgendwann auf dem Markt, sie haben zu mehr als 1000 Domainendungen Rechte. Der wichtigste „Registrar Donuts“ verlangt teilweise hohe Preise für Domains, bezeichnet selbige als Premium Domains. Domainnamen sind demnach nur zu mieten und jährlich zur Zahlung fällig.

Ich selber bin auf diesen Zug gesprungen, und es macht Spass Inhalte zu sammeln, Logos zu gestalten und Partnerschaften zu suchen. Ideal unterstützt die Endung .reisen deutschsprachige Reiseanbieter. Die Adresse der Webseite (url, zB. kaffee.reisen) dringt einprägsam ins Bewusstsein. Wann neue Endungen den Alltag dominieren, weiss niemand.

Informationen:
Neue Domainnamen können bei fast jedem Internetprovider (Hoster) bestellt werden.

Die besten neuen Domains für die deutsche Reisebranche: reise, reisen, haus, land, restaurant, bar, jetzt, plus, tours, gmbh, swiss, bayern, hamburg, berlin, nrw, koeln, saarland, aero, expert, center, online, one, international, global, ist, xyz, consulting, media, vision, blog , wiki, vip.

Hier: Die führende Agentur für Domain Beratung Dotzon, Berlin

Hier: Meine Argumentation für die Vermarktung von „Reisen Domains“

Im Internet habe ich ein Verzeichnis gefunden mit allen Domainnamen, die existieren, inkl. der Unternehmen

Domainendungen bei Siteway




Raus aus dem Desaster der Bustouristik

Für die Bustouristik kommen harte Zeiten. Das Corona Virus wird ihre Nachfrage einbrechen lassen, erst mit einer Impfung wird eine Erholung einsetzen. Das gilt vor allem bezüglich der älteren Generation. Alles aussetzen, auf die junge Generation bauen, oder die Reisen anpassen? Das Gesundheitsministerium stellt die Voraussetzungen klar, ständiges Desinfizieren, 2 Meter Abstand, keine Gruppen über 5 Personen. 

Wenn ein Busunternehmen nach einer Lockerung der Ausgangsbeschränkungen Reisen für die Senioren als gefährdete Gruppe anbieten möchte, gilt es einiges zu überlegen. Am Ende könnte es bedeuten, dass die Reisen gar nicht möglich sind.

Welche Anforderungen?
Ein grosser Reisebus kann vielleicht nur 15 Personen mitnehmen. Es muss oft desinfiziert werden, viele Pausen für Spaziergänge eingeplant sein, beim Essen und bei den Führungen gilt es Abstand zu halten. Rein theoretisch scheint dies möglich. Es erfordert aber eine genaue Planung der Hotels, damit genügend Platz besteht, insbesondere im Speisesaal. Flexible Essenszeiten wird es ebenso brauchen.

Welches Programm?
Kleine, unbekannte Orte, die dennoch interessant sind für Touristen, gibt es viele. So zum Beispiel das oberpfälzische Stiftsland und zahlreiche Mittelgebirge. Das Programm bedarf längerer Spaziergänge und den Reiseführer so auszurüsten, damit seine Reisegruppe den Vortrag über Kopfhörer folgen kann. 

Wie beraten?
Extrem verbohrte Haltungen können die Reise gefährden, deswegen sollte man mit allen Reisenden vor der Buchung intensive Gespräche führen. Lieber absagen, wenn den Kunden die Sicherheitsbeschränkungen zu weit gehen. Vor Reisebeginn sollte ein „Virus Test“ erfolgen und auch am Ende der Reise. Falls die Reise abgebrochen wird, sollte vorab vereinbart werden, dass keine Regressforderungen gestellt werden.

Prinzipiell könnten Reisen auch bei Corona funktionieren. Es werden dazu mittels Fragebogen noch Meinungen eingeholt. Generell stellt sich immer die Frage, wie wichtig Reisen in dieser Zeit überhaupt ist. Ein Umdenken hat die Situation auf alle Fälle bewirkt.

Falls die kurze Umfrage beantwortet wird, fliessen in den Artikel neue Erkenntnisse ein; sie dauert nur wenige Minuten:

zur Umfrage über Bustouristik und Corona

Die tendenziellen Ergebnisse liessen sich bisher wie folgt abbilden:
Gedanken zu dem Thema sind sinnvoll, die Verbände müssten sich da mehr engagieren und Diskussionen angestossen werden. Busreisen schaffen für etliche Reisende schöne Gruppenerlebnisse. Im Zeichen von Corona bieten einige Unternehmer 2020 gar keine Reisen mehr an, andere sehen nur noch Angebote im Inland. Reisen mit einem Betriebskonzept gegen Corona sind sehr aufwändig planbar. Ob dann stark erhöhte Reisepreise bezahlt würden wird bezweifelt. Schliesslich hoffen die Bus-Touristiker aber die Krise trotz grosser Verluste zu überstehen. Behutsame Steigerungen der Deckungsbeiträge sind für die Zukunft in der Branche nötig.




Homeoffice weit mehr als zuhause arbeiten

Dank dem Internet und der unzähligen Möglichkeiten, wie E-Mail-Verkehr, Telefonkonferenzen, Recherchemöglichkeiten, Buchungssystemen, etc. bietet sich das Homeoffice an. Doch nur zögerlich setzt es sich durch. Einige Mitarbeiter durften schon immer zumindest einen Tag im Homeoffice arbeiten, nur über eine umfassende Integration wurde wenig nachgedacht.

Der E-Mail Verkehr ist meistens gut gelöst, auch der Einsatz von sozialen Medien kann gut zuhause erledigt werden. Gerade bei Rechercheaufgaben zeigt sich, dass im Homeoffice ein Ansprechpartner fehlt, sobald gerade Ideen fehlen. Eine kurze spontane Frage kann rasch weiterhelfen. Zuhause liegt die Aufmerksamkeit oft woanders. Die Kinder stören mit ihren Wünschen und lenken eigentlich ab.


Ein Gespräch aus dem Homeoffice gestaltet sich immer etwas schwierig. Wenn das Telefon benutzt wird, so ist dies den meisten Menschen vertraut. Sie streben nach Privatsphäre und zögern bei Videoanrufen. Videoanrufe bereiten ferner oft Schwierigkeiten mit der Bandbreite und bedingen qualitative Einschränkungen; dabei pflegt man auch lediglich zweidimensionalen Kontakt.

Sie können Gesichter und deren Umgebungsausschnitte betrachten doch sich kein richtiges Bild machen. Ihre Gefühle leiden tendenziell, denn diese möchten den Raum erfassen, die Stimmung erspüren, wie z.B. ein aufrichtiges Lächeln. Somit fehlen etliche unbewusste Informationen. Jegliches Erleben schwächt dies.

Videokonferenzen erfordern viel gründlichere Vorbereitung als eine Sitzung im Besprechungszimmer. Die Traktanden müssen klar, jeder sollte vorbereitet sein, und wenn möglich, dies schriftlich darlegen können. Fragen wie Durchführung sollten moderiert werden. Ganz klar, dass man Etliches oft nicht auf dem Display sehen kann.

Programmierer setzen gerne Gruppenchats ein. Jeder schreibt dort seine Kommentare, fokussiert, Aufgaben werden verteilt, priorisiert, delegiert, wenig abgelenkt. Die Stimmung wird ausgeblendet, es geht zur Sache. Damit haben unzählige Probleme; vor allem wenn es um emotionale Fragestellungen geht. Auch hier braucht es eine gute Moderation.

Es gibt zur Gestaltung von Homeoffice-Arbeiten etliche Programme, die jetzt gelernt werden müssten. Diese sollten die Zusammenarbeit organisieren. Sehr stark verbreitet ist „Trello“, doch auch Google bietet viele kostenlose Programme für die Zusammenarbeit. 

Dennoch, es braucht im Hintergrund Organisatoren, welche die verschiedenen Homeoffice-Tätigkeiten moderieren und koordinieren. Über Nacht unmöglich umzusetzen; es braucht dazu Lernprozesse, und oftmals ist das Homeoffice hierfür ungenügend. Homeoffice erlaubt zwar den Mitarbeitern Freiheiten, vermindert Reisezeiten und fördert gewisses Vertrauen in Eigenkompetenzen. Was unter diesem Gesichtspunkt sicherlich ein Muss für jedes Unternehmen ausmacht.
Wenn auch nur monatlich für ein paar Tage .




Abstandabstimmungsgerät bei Generalversammlung

Die Thomas Cook AG aus London lädt zu ihrer Aktionärsversammlung nach Dübendorf ein. Böse Zungen meinen, dass der CEO die Satzung heimlich ändern will, sodass die Aktionärsversammlungen am Wohnort des Vorstandes stattfinden; doch das stimmt nicht.

„Wir haben mit der EMPA in Dübendorf ein „Abstandsabstimmgerät“ entwickelt. Die Aktionäre möchten unbedingt Abstand halten, somit erfüllt das neue Abstimmgerät auch diese Funktion. Jeder Aktionär kann wählen, wie nahe er jemanden an sich heran lassen möchte. Ist alles ok, leuchtet das Gerät grün, kommt jemand zu nahe, gelb, und schliesslich rot blinkend, indes die Security sofort einschreitet, um das Problem zu beheben“.

Das ist ein wichtiges Bedürfnis der Aktionäre. Viele glauben, Abstimmungsgeräte bringen nichts, werden doch immer alle Anträge angenommen. Doch gerade in der Schweiz wünschen sich die Menschen Diskretion, und die Aktionäre bekommen ein Gerät an die Hand, welches praktisch zu handhaben ist. Ferner dürfen Aktionäre ihre persönlichen Abstandswünsche bei Anmeldungen zur Aktionärsversammlung eingeben.

Die Schweizer entwickelten diese Geräte schneller und kopierten einfach die Pläne von Autoabstandshalter der Autoindustrie. Ob das nicht leicht zu Problemen führen könnte? „Nein, da sind wir unbesorgt, wir machen der Autoindustrie einfach einen guten Preise, und die können bei uns kaufen“.

Das Abstandsabstimmungsgerät wird nun am 1. April in der „Samsung Hall“ eingesetzt. Die Standortförderung Zürichs zeigt sich stolz, diesen Anlass durchführen zu können. Alle Hotels in der Umgebung sind deswegen ausgebucht.




Swiss will Gesundheitsflüge testen

Die Swiss baut mit der Rega und der Eidgenössischen Materialprüfungsanstalt in Dübendorf an einem Gesundheitsflieger. Irgendwelche Leute dürfen das Flugzeug betreten. Sobald eine Krankheit festgestellt wurde, darf ein Patient dort verbleiben, und via soziale Medien werden Passagiere mit ähnlichem Krankheitsbild gesucht.

Nach ungefähr 5 Stunden werden jene Patienten zu einem Quarantäne-Platz im Nordwesten Chinas geflogen. Noch während sich der betreffende Flieger in der Luft aufhält, rüsten die Chinesen das entsprechende Spital aus. Dort sollten die Kranken geheilt und 14 Tage später wieder in die Schweiz zurückgeflogen werden. Selbstverständlich beinhaltet es ein 2-tägiges Besuchsprogramm, um alle Sehenswürdigkeiten von China zu besichtigen, inkl. Peking, Shanghai, Lhasa und weiteren 10 Städten.

Die Chinesen sind an der Idee ausserordentlich interessiert und möchten deren Testprozesse und Logistik weiter entwickeln.
Allerdings verhindern sowohl der Bund als auch die Mitglieder der Rega jegliche Übernahme. „Swiss“ hat für diese Haltung keinerlei Verständnis: „Die Chinesen werden auch alles ohne uns schaffen. Dabei hätten wir aufgrund unserer Geschichte mit dem roten Kreuz ein hervorragendes Alleinstellungsmerkmal.“

Wer sich für den Gesundheitsflieger interessiert kann einfach zum Flughafen Dübendorf kommen, ab dem Haupteingang ist der Flieger ausgeschildert.




Emirates setzt Fliegende Teppiche ein

Nachdem die Touristen weltweit Social Distance fordern, d.h. ein Abstand von je zwei Metern, ersetzt Emirates bis 2030 alle A-380 Modelle mit „fliegenden Teppichen“. An der Universität von Nishnekamsk, Russland wurde in den 90er Jahren ein spezielles Fluggarn entwickelt. Damit sollten die Metallkonstruktionen der „Anatov“ realisiert werden.

Nachdem es aber durch den Zerfall der Sowjetunion keine Möglichkeiten gab, entsprechend genefizierte Baumwolle anzupflanzen, verschwanden alle Forschungsarbeiten in eine Schublade. Der Wissenschaftler Airat Mjota wollte die Ergebnisse an Airbus verkaufen, doch Geschäftsleute aus Dubai krallten sich die Idee ebenso wie früher schon die Flugtaxis.

Dank eines geheimen Entwicklungsprojekt wurden „Fliegende Teppiche“ entwickelt, die ersten Testergebnisse sind positiv, und es werden in naher Zukunft alle Passagiere mit Fliegenden Teppichen unterwegs sein, die vollautomatisch fliegen. Vorerst fliegen wir noch in Konvois. Im Gegensatz zu Flugzeugen verbrauchen die Teppiche keine Energie, denn es ist gelungen, dass deren Fluggarn Sonnen- und Windenergie nutzt.

Wir verlosen vier Freiflüge mit den Fliegenden Teppichen.




Tourismus mit Winzer verbinden

Vier Tage konnten sich Reiselustige auf der Fespo in Zürich umsehen. Es dominieren Fernreisen. Wo bleiben die Winzer und der Aargau? Welche Möglichkeiten eröffnen sich für Schweizer Tourismusregionen? In Anbetracht dessen, dass auf einer Messe der Wein degustiert werden kann, wären Ferienmessen in puncto Rebbauern ideal. Und die meisten Tourismusabgaben in der Schweiz leisten Einheimische.

„Aargau Tourismus“ ist bei „Schweiz Tourismus“ eingebunden. Diese Organisation konzentriert sich auf die Präsenz auf Auslandsmärkten. Die Messen im Ausland gestalten sich aufwändig. Eine Chance auf einen Messeerfolg dort haben meist nur die Regionen, welche schon international bekannt sind. Manchmal werben dort die klassischen Weinregionen, wie das Wallis, der Tessin oder Graubünden, aber kaum der Aargau.

Die Verantwortung für den Vertrieb von Aargauer Weinen liegt bei den ca. 40 Unternehmen und Genossenschaften. Zahlreiche Winzer bringen sich dort mit ihren Weinen ein. Aktuell wird eine Weinmesse in Brugg organisiert. Doch die Gelder und personellen Ressourcen müssen sorgsam geplant werden.

Es wäre schön, wenn mehr Touristen die aargauischen Dörfer und Restaurants belebten und sich der Schweizer Tourismus mehr verteilte. Mit viel Liebe und Herzblut etablierten Aargauer Winzer ein Weinbaumuseum in Tegerfelden. Nach Döttingen führt für Flanierfreudige ein Weinpfad. Der Weinbau, wie z.B. das Weingut „Alter Berg“ oder die Familie Baumgartner laden herzlich zu Weinproben ein. Den Höhepunkt macht jedes Jahr das Winzerfest in Döttingen aus. Doch die internationale Ausstrahlung bewahrheitet sich als schwierig. Wahrscheinlich wäre es einfacher in der Umgebung nach Gästen zu suchen. Das wird schon gemacht, vor allem im Aargau.

Auf der Webseite von „Aargau Tourismus“ können sich die Weinkeller eintragen. Dort werden Weinerlebnisse beworben, und diese kommen darauf wirklich schön gestaltet daher. Nur, wie finden diese Angebote den Weg zum Leser? Selbst Einheimische müssten über die Ausflugsmöglichkeiten im Aargau überrascht sein. Einige Unternehmen nutzen nicht jene Präsenz, welche auch die „AKB“ zeigt. Da gibt es „mehr Luft nach oben“.

Wie können „Aargau Tourismus“ und „Aargauer Weine“ Synergien wahrnehmen, um Reisende in die Region zu holen?
Messepräsenz zahlt sich immer aus, um eine Region vorzustellen und die dort produzierten Weine auszuschenken. Ein Hauptargument dagegen weist immer auf den enormen Aufwand hin.

Wie Einheimische einbinden? Einheimische Reiseführer bereichern beachtlich den Tourismus. Nur, in den meisten Ländern sind die Löhne tief. In der Schweiz müsste hingegen mit einem Tagessatz von CHF 600,- kalkuliert werden. So könnten die Reiseführer den Gästen die Regionen intensiv zeigen, von ihrem Leben erzählen und die Schweiz im Ganzen vorstellen. Auf die Wünsche der Gäste würde eingegangen, individuelle Anpassungen wären immerzu möglich.

Idealerweise wird eine solche Dienstleistung Privatpersonen oder Kleingruppen angeboten. Nur, sind die Gäste bereit, dafür zu zahlen? Dafür ist Überzeugungsarbeit nötig. Wenn z.B. das „Weinbau-Museum“ besichtigt werden möchte, sollte sich ein Wein-Genossenschafter Zeit nehmen. Dienstleistungen kosten eben, sie führen aber die wunderbaren, unvergesslichen Erlebnisse herbei.

Links

Weinerlebnisse von „Aargau Tourismus“;
https://aargautourismus.ch/erleben/weinerlebnisse

„Weinbau Museum Aargau“;
https://www.weinbau-museum.ch/

Ideenseite Winzerreisen;
https://winzer.reisen

Angebote einreichen für AKB Kunden, Info;
https://www.akb-freizeitportal.ch/angebot-einreichen




Gäste empfangen wegen Airbnb umstritten?

Jeder Mieter darf Gäste empfangen und verfügt sogar über das Recht auf Untermiete. „Airbnb“ als Vermittler privater Unterkünfte hat ungewollt Vermieter auf den Plan gerufen, die dieses Gastrecht einschränken möchten. Kommerzielle Auswüchse sollten ihrer offiziellen Argumentation nach unterbunden werden, ausserdem würden damit andere Mieter gestört.  

Sozialwissenschaftler legen dies anders aus: Man wolle vor allem den Mietern das Recht nehmen, sich einen Zustupf zu verdienen.
Mit einer Wohnung Geld zu verdienen, das geht für Vermieter daher gar nicht.
Weil etliche Mieter prekär leben und kaum über die Runden kommen, fehlt zum Beispiel Geld fürs Reisen. So tut sich doch ein immenser, gesellschaftlicher Vorteil auf, wenn solche ihr zuhause verlassen können und ihre Reisen finanziell weitgehendst durch einen Gast am Wohnort vermögen. Ein Gewinn für die Gesellschaft, solange diesen Besuchern voll vertraut werden kann! Airbnb selbst sorgt weitgehendst durch digitale Dokumentenanforderung für dieses Vertrauen.

Wobei auch das Geschäftsmodell von Airbnb kritisiert werden dürfte. Nicht zu vergessen, zerstörte dieses Unternehmen im Endeffekt schon dutzende Gastfreundschaften! 

Denn meistens zählt für Airbnb lediglich seine Finanzen. Daraus ergibt sich, dass zahllose Airbnb-Benutzer weder jemals ihren Gastgeber zu Gesicht bekommen noch zumindest einen Nachbarn, der sich ebenso um sie kümmert. Gerade in teuren Zentren ist Airbnb zur Umgangsform von Hotelkonzernen mutiert, welche sich weder um soziale Standards noch um Sicherheit kümmern.

Die Gesetze für Untermiete äussern sich zurecht mieterfreundlich. Lediglich Gastfreundschaft ausgesetzt zu sein geniesst freilich den höheren Stellenwert als angebliche Störungen von Nachbarn. Der hohe Stellenwert ist aber betreffend Untermieter beträchtlich gewährleistet. Denn dafür gibt es ja eine Hausordnung und das Recht zur Abmahnung. Der Mieter ist ausserdem verpflichtet Untermiete dem Vermieter mitzuteilen und den Hauptvertrag nicht zu umgehen. 

Heute gehen Vermieter dazu über in Mietverträgen Untermiete auszuschliessen. Dagegen zu klagen wird schwierig, deren Vertrag wurde ja akzeptiert. Wenn der Mieter die Wohnung beziehen möchte, gilt daher „friss oder stirb“, und das kann leider nur wenig mit einem guten Rechtssystem in Verbindung gebracht werden.

Hinweis;
Der Artikel soll keine Rechtsberatung darstellen.




Ferienmessen – ein Erfolgsmodell?

Ferienmessen sind beliebt. Reiseveranstalter, Tourismusregionen, Hotels und viele andere Anbieter von Urlaubsträumen holen hier den Kunden ab. Sie repräsentieren die schönste Zeit des Jahres, oft gepaart mit feinstem Genuss. Gerade in Zeiten von Internet spüren die Menschen echte Emotionen. Sie sind hautnah dabei, können mit Spezialisten sprechen und erleben Vorträge oder Filme mit anderen Menschen. Später zuhause können Prospekte studiert werden, und insgesamt ist es doch ein schöner Ausflug.

Denn so zahlreiche Vorträge zu verschiedenen Reisezielen können nirgends sonst dermassen spontan besucht werden. Spezialisten kommen teils von weit her angereist, um die Kunden zu treffen. Die Messen setzen Schwerpunkte, um sich zurecht zu finden. Ein Gastland mit besonders vielen Ausstellern lässt mit Geheimtipps nicht auf sich warten. Das kulinarische Angebot an Messen nimmt stetig zu. Streetfood-Anbieter kochen, Spezialisten aus aller Welt und das Platzangebot sind ausgezeichnet. Vor allem treffen sich die Menschen und erleben gemeinsam Träume. Dies kann ein Messeausflug mit Bekannten ausmachen, der später zu einer gemeinsamen Reise führt.

Die Messen suchen nach innovativen Wegen und bewerben gerade diese Veranstaltungen mit immensem Einsatz. Zwar braucht Aussteller, welche den Grossteil der Kosten tragen, aber noch um einiges mehr engagierte Besucher. Ausstellungskataloge zu veröffentlichen, bringt Reiseideen wie Sand am Meer. Ausgiebig Platz wird für Messekinos und Vortragsräume reserviert. Etliche Messen überraschen mit Wettbewerben, und die Aussteller schicken den Stammkunden Eintrittsgutscheine. Erfahrene Anbieter wissen, dass und wie die Stammkunden von einer Messe begeistert zurück kommen werden. Trotz reichlich Wettbewerber begeistern die Gespräche mit dem Standpersonal. Es braucht viele, engagierte Mitarbeiter auf einer Messe. Oft stehen Mitarbeiter zur Seite, die für die Ausarbeitung der Kataloge verantwortlich sind. Bei Messen können manche Schnäppchen gebucht werden.

Die Aussteller möchten gerne „Aufträge nach Hause nehmen“. Es ist zwar eine Illusion, dass sich Messen kurzfristig rechnen, aber Abschlüsse danach ergeben jedenfalls ein gutes Argument dafür.

Was tun wegen Internet?
Die Anbieter halten sich von den Messen fern.
„Win-Win“: Sparen die Internetanbieter Kosten, und klassische Reiseanbieter bleiben unter sich?
„Loose-Loose“: Der Besucher sieht nur einen Ausschnitt, unmittelbare Konfrontation mit den Sinnen fühlbar sowie reale, zwischenmenschliche Diskussionen werden aus dem Weg gegangen.

Reisende buchen zunehmend über das Internet, vordergründig, weil es bequemer und günstiger ist. Sie wissen hingegen genau, dass es erheblich angenehmer ist direkt mit Menschen über Reisen zu sprechen und hierbei einen Erfahrungsaustausch zu pflegen.
Die Reisespezialisten punkten mit ihrer Begeisterung, auch wenn sie bezüglich Informationsvielfalt etwas ins Hintertreffen geraten sind. Um über diese Informationsvielfalt noch besser hinwegzukommen, genau dafür sind Messen ideal.




Dürfen Algorithmen Flugzeuge abschiessen?

Eine hochphilosophische und ethisch heikle Frage!

Still und heimlich werden überall Algorithmen eingesetzt. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis diese weitreichende Entscheidungen treffen, statt lediglich den Portemonnaies ihrer Kunden beim Schlankwerden zu helfen. Falls ein Flugzeug unkontrolliert auf eine Stadt zufliegt, innert Sekunden zu entscheiden, wird das Flugzeug abgeschossen? Auch als Antwort darauf bei selbst fahrenden Autos wird die Bewertung von Leben offiziell noch ausgeklammert. Die Militärs setzen mithilfe von „KI“ hochpräzise Drohnen ein; „KI“ ist bereits Alltag, die Welt schweigt.

„PS 752 bei Teheran abgeschossen“; wieder ein tragischer Fehler, der alle paar Jahre vorkommt. Da verlieren Militärs die Kontrolle und schicken Raketen auf Passagierflugzeuge los. Lufträume werden zu wenig konsequent gesperrt. Wenn insofern also doch gechartert wird: Was wird, wenn jemand seine Staatsbürger in Sicherheit bringen will? Wie würde ein Algorithmus reagieren? Wie kann jener abschätzen, was das Flugzeug (der Algorithmus) wirklich beabsichtigt? Wie soll er dann noch selbst entscheiden? Die hohe Wahrscheinlichkeit von Toten eintreten lassen?

Alle Informationen auf der Welt werden für bessere Entscheidungen gesammelt. Dazu Algorithmen verknüpft, um „die richtigen Entscheidungen“ zu treffen.
Wohin das führt, sehen wir in der Werbung, die Menschen werden mit Informationen „zugemüllt“. Den Algorithmen geht es nicht anders; und zu glauben, man könne all dies katalogisieren und analysieren, ist ein Irrtum. Denn was hinter Daten steckt, weiss nicht mal mehr dessen Urheber.

Dennoch wird intransparent weiter geforscht mit der künstlichen Intelligenz. Es erfolgen kaum Diskussionen. Das Wissen darüber fliesst bei nur wenigen Konzernen und Forschungsinstitute zusammen und wird von wenigen in konzentrierter Form angewandt.
Daten werden wie verrückt gesammelt, (wie schon oben angedeutet). Das unterstützen die Gratisangebote der sozialen Medien, und die Influencer werden goutiert.

Hinsichtlich dessen kapitulierten viele klassische Medien. Professioneller Journalismus mittels Recherchen, Analysen und einwandfreier Berichterstattung wird heute nur noch gegen Zahlung ermöglicht. Bekanntlich kaufen heute jedoch immer weniger Menschen Zeitungen, „die anderen“ sollen für Informationen zahlen, die Masse verlernte diese Bereitschaft.

Kostenloses Internet wurde irgendwann begonnen und nie richtig gestoppt. Heute lancieren sie Streamingdienste und günstige, monatliche Abos, massenhaft Inhalt für wenig Geld. Ausgeklammert die Frage dabei, wie Informationen in einer Demokratie am besten verbreitet werden sollten. Das Thema Verstaatlichung wird kaum diskutiert. Eine Debatte erweist sich heute als zu heikel, sodass solcherlei zum Tabuthema übergeht.

So entwickelt sich die „KI“ (künstliche Intelligenz) weiter und wird zum Vollzug eigener Entscheidungen vorbereitet. In einem kritisch schleichenden Verlauf der „KI“-Entwicklung ist der prekäre Schritt zu gewissen Sanktionen leider klein; man sehe schon nur hin nach China, wo “schlechte” Bürger systematisch ausgegrenzt werden.

Irgendwann können Algorithmen jedenfalls mehr und damit auch zwischen Leben und Tod entscheiden.
Was wird, wenn wir mehr und mehr als Gesellschaft schwächeln und schliesslich vermehrt den sozialen Medien und dem Internet blind vertrauen? Wenn wir völlig das Lesen und dadurch weitgehendst das Hinterfragen vergessen? Diskussionen im Alltag zur Ausnahme werden? Was wird, wenn die meisten überwiegend an Smartphones hängen? …, wenn Vertrauen in die Politik fehlt?

Dann werden wirklich Algorithmen für uns entscheiden. Niemand störte es dann.
Die Menschen haben sich aus dem Leben „ausgeloggt“.

Zurück zu PS752, die genauen Umstände wie dort Algorithmen und auch Informationen Einfluss nahmen, werden wir nie erfahren. Dieser Fall findet sich schon einen Tag später kaum noch in den News. Hintergründe dazu spärlich.

Stephan Zurfluh
Altenburgstr. 5
CH-5430 Wettingen

Tel. 056 426 54 30