Alljährlich findet mit der FESPO die grösste Ferienmesse der Schweiz in Zürich statt. Wir besuchen diese immer gerne. Turnusgemäß nutzen diese Gelegenheit Veranstalter aus Deutschland, um den Schweizer Markt kennenzulernen. Hier treffen wir vor allem unsere Branchenkollegen. Anhand des jeweiligen Gastlandes wissen wir, wer im aktuellen Jahr an der FESPO den Schwerpunkt legt. Wir stellen leider öfters fest, dass dessen Strategie, den Schweizer Markt zu bearbeiten und zu beleben, mit seinem Jahr als Gastland endet.
Die Organisatoren der FESPO verfahren äußerst professionell. Obwohl sie ein bisschen unter dem Diktat der „Messe Zürich“ leiden, was besonders die gastronomische Vielfalt einschränkt. Für Journalisten wird vor ihrer Eröffnung ein Presserundgang organisiert. Dort können allen Ausstellern Fragen gestellt werden.
Zur Webseite der FESPO;
FESPO Zürich mit Golfmesse
Eine ganze Halle ist beispielsweise allein für die Golfmesse reserviert. Nachfolgend Einblicke zur FESPO 2019;



Nach dreijähriger Pause hat die FESPO 2023 ihre Türen geöffnet. Die Reiselust ist hoch, die Messe gut eingebucht und besucht. Wieder hat ein informativer Messerundgang für Journalisten stattgefunden. Adrian Erni, der Pressesprecher, der Messe hat geschickte Fragen gestellt, der Messeleiter Stephan Amstad mit gründlichem Hintergrundwissen beigetragen. Gerne habe ich die mir vertrauten Gesichter begrüsst.
Die FESPO habe ich kurz nach dem Rundgang verlassen müssen, da zuhause noch Nacharbeit der Messen vom Januar 2023 liegt.
Dennoch, zwei Beiträge entstehen nun zu den Ausstellern der FESPO 2023; einmal „Slowenien hinsichtlich Golf“, zweitens ein Reiseprogramm zu Simbabwe.








Ich werde die FESPO 2026 gerne wieder besuchen, und vielleicht gelingt es mir, über die Zukunft des Reisetourismus Diskussionen zu führen. Dieses Jahr plane ich, meine Schweizreisen konzeptionell zu überdenken und mit mehr Inhalten zu füllen.
Viele Inhalte dazu könnte ich auf meinen Webseiten präsentieren.
Rückblick auf die FESPO 2026
Die FESPO in Zürich hat auch 2026 ihren Status als wichtigster Treffpunkt für Reisebegeisterte untermauert. In den Messehallen ist die Reiselust förmlich greifbar gewesen. Besonders die Themen Kreuzfahrten und Afrika sind in diesem Jahr überragend stark vertreten gewesen. Mit über 600 Vorträgen hat die Messe ein Informationsprogramm geboten, das kaum Wünsche offen gelassen hat.


















Politische Akzente und neue Projekte
Neben der reinen Urlaubsplanung hat mir die Messe Raum für Gespräche geboten. Ein Schwerpunkt meiner Besuche ist der Austausch mit deutschen Vertretern gewesen, um mich für ein stärkeres Engagement hinsichtlich des DeutschlandTicket im grenzüberschreitenden Verkehr einzusetzen.
Als besonderes Highlight hat sich die Vorstellung des Projekts Peaceland.berlin erwiesen. Gemeinsam mit Vertretern aus Uganda und Moldawien habe ich dieses spannende Vorhaben, das auch auf der ITB in Berlin im Fokus stehen wird, präsentiert. Es zeigt eindrücklich, wie Tourismus als Brückenbauer fungieren kann. Moldawiens Reisemarkt-Delegation hat sich dem gegenüber allerdings ablehnend gezeigt, denn diese hat in Zürich darauf abgezielt, Geschäfte zu machen.
Medien, Lounge-Feeling und Fachvorträge
Die Medienpräsenz ist 2026 gewohnt hoch, wenn auch mit unterschiedlichen Ansätzen:
- Ein grosszügiger Café-Bereich dominiert die Szenerie, welche jedoch überraschenderweise auf die Präsenz von Journalisten vor Ort verzichtet.
- Das TravelMagazin hingegen punktet mit einer einladenden Lounge und spannenden Vortragsreihen, eine perfekte Plattform für vertiefende Diskussionen.
Inspiration von Botswana bis Montenegro
Ich habe die Chance genutzt, in verschiedene Reisewelten der Präsentationen einzutauchen. Besonders inspirierend sind die Vorträge zu Botswana (Africa Design Travel) sowie die Einblicke in Destinationen wie Mauretanien gewesen. Auch die klassischen Veranstalter haben wertvolle Inputs gesetzt: Bei Hotelplan haben aufstrebende Ziele wie Montenegro und Bulgarien im Vordergrund gestanden.
Ein Wermutstropfen bleibt jedoch: Trotz global wachsender Bedeutung fristet der Gesundheitstourismus weiterhin ein Schattendasein auf der Messe. Hier fehlen leider kompetente Ansprechpartner, um dieses wichtige Feld adäquat abzubilden.
Fazit
Die FESPO 2026 ist eine rundum gelungene Messe gewesen. Einmal mehr hat sie bewiesen, dass der persönliche Austausch und die professionelle Beratung durch nichts zu ersetzen sind. Wer Inspirationen für Ferien in der Schweiz sucht, sollte nach Zürich kommen.


