Ein Erfahrungsbericht aus der Premium-Kategorie „Zahlen Sie das Dreifache für ein extrem Buchungserlebnis“ Zwei Wochen vor meinem Krakau-Trip flatterte sie ins Postfach: Eine Mail von Booking.com. Die herzreißende Botschaft: „Sie können kostenlos stornieren!“ Wie rührend. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt – zum Beispiel, dass mein Apartment auf dem Markt
WeiterlesenKategorie: Satire
Das Anfahrtslabyrinth in Franzensbad
Wer glaubt, eine Tourismusinformation sei dazu da, Gästen den einfachsten Weg zum Ziel zu zeigen, hat das innovative Geschäftsmodell von Franzensbad nicht verstanden. Hier wird Service durch „Erlebnis-Routing“ ersetzt; ein System, das so perfide ist, dass man fast an Absicht glauben könnte. Die „E-Mail-Amnesie“ als Schutzwall Mein Besuch in der
WeiterlesenDie Hexen von Bad Staffelstein – verhexen Liedermacher den Ton
Es war einmal ein tapferer Liedermacher, der zog aus, singen zu lehren – nicht in finsteren Wäldern oder auf fernen Burgen, sondern in einem idyllischen Kurort namens Bad Staffelstein. Dort, wo die Bäder dampfen, die Wiesen grünen und die Bürokratie brodelt wie ein Hexenkessel kurz vor dem Überlaufen. Doch kaum
WeiterlesenZwischen Kaffeenot und Grenzkontrollen
Reisen bildet, sagt man. Und die ITB, das Epizentrum der Tourismusbranche, sollte ein Abbild aller Länder der Welt sein – mit all ihren kulinarischen, kulturellen und logistischen Feinheiten. Doch wer dachte, sich auf der ITB in Berlin einmal quer durch die Welt schlemmen zu können, der wurde dieses Jahr auf
WeiterlesenAbstandabstimmungsgerät bei Generalversammlung
Die Thomas Cook AG aus London lädt zu ihrer Aktionärsversammlung nach Dübendorf ein. Böse Zungen meinen, dass der CEO die Satzung heimlich ändern will, sodass die Aktionärsversammlungen am Wohnort des Vorstandes stattfinden; doch das stimmt nicht. „Wir haben mit der EMPA in Dübendorf ein „Abstandsabstimmgerät“ entwickelt. Die Aktionäre möchten unbedingt
WeiterlesenSwiss will Gesundheitsflüge testen
Die Swiss baut mit der Rega und der Eidgenössischen Materialprüfungsanstalt in Dübendorf an einem Gesundheitsflieger. Irgendwelche Leute dürfen das Flugzeug betreten. Sobald eine Krankheit festgestellt wurde, darf ein Patient dort verbleiben, und via soziale Medien werden Passagiere mit ähnlichem Krankheitsbild gesucht. Nach ungefähr 5 Stunden werden jene Patienten zu einem
WeiterlesenEmirates setzt Fliegende Teppiche ein
Nachdem die Touristen weltweit Social Distance fordern, d.h. ein Abstand von je zwei Metern, ersetzt Emirates bis 2030 alle A-380 Modelle mit „fliegenden Teppichen“. An der Universität von Nishnekamsk, Russland wurde in den 90er Jahren ein spezielles Fluggarn entwickelt. Damit sollten die Metallkonstruktionen der „Anatov“ realisiert werden. Nachdem es aber
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